| Der arme Müllerbursch
und das Kätzchen
Geeignet für Kinder von 5 bis 10 Jahren
„Ein kleines, aber feines Märchenstück
über Treue und Ehrlichkeit, das auf den erhobenen Zeigefinger
verzichtet und voller Charme und Leichtigkeit daherkommt...zauberhaft.“
(Nürnberger Nachrichten, 10.6.2003)
Eine Produktion des Theater Lanzelot
Autoren: Stefan Kügel/ C. Gundermann nach dem Märchen
der Geb. Grimm
Inszenierung: Stefan Kügel
Bühne und Figuren aus Holz: Stefan und Frauke Hössle
Katzen: Carola Buck
Musik: Carlos Gundermann
Es spielt: Carlos Gundermann
Premiere: 7. Juni 2003 im Theater Rootslöffel, Nürnberg.
Spieldauer: ca. 45 Minuten |
| In
einer Mühle lebte ein alter Müller, der hatte weder Frau
noch Kinder, und drei Müllerburschen dienten bei ihm. Wie sie
nun etliche Jahre bei ihm gewesen waren, sagte er eines Tages zu
ihnen: „Ich bin alt und will mich hinter den Ofen setzen,
zieht aus, und wer mir das beste Pferd nach Haus bringt, dem will
ich die Mühle geben, und er soll mich dafür bis an meinen
Tod verpflegen.“
Der alberne Hans wird von den andern beiden, raffinierten Knechten
hinters Licht geführt und einsam in einer Höhle zurückgelassen.
Da begegnet er einem kleinen, bunten Kätzchen, das ihm den
„schönsten Gaul“ verspricht, wenn er bei ihr sieben
Jahre lang treu dient. In einem verwünschten Schlößchen
trifft Hans auf allerlei wunderliche Katzen und Dinge und muß
etliche Aufgaben erfüllen und Dienste verrichten. Am Ende der
sieben Jahre erhält er den versprochenen Lohn und die schöne
Königstochter dazu, die verwünscht und das kleine Kätzchen
war, und die der alberne Hans durch seine treuen Dienste erlöst
hat.
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