| Der Geist im Glas
Ein Schauspiel mit Musik und Masken nach
einem Märchen der Gebrüder Grimm für Kinder von 6-11
Jahren und Erwachsene
Eine Produktion des Theater Lanzelot
Autoren: Thomas Witte/ Carlos Gundermann
Inszenierung: Thomas Witte
Bühne und Ausstattung: Frauke und Stefan Hössle
Masken: Thomas Rascher
Musik: Carlos Gundermann
Es spielt: Carlos Gundermann
Premiere: 9. Juli 2005 im Theater Rootslöffel, Nürnberg
Dauer: ca. 45 Minuten |
| Ein
armer Holzhacker arbeitete vom Morgen bis in die späte Nacht,
um das Geld für ein Studium seines Sohnes aufzubringen. Doch
eines Tages war alle Ersparnis aufgebraucht und der Sohn musste
wieder zurück in den Wald, um bei der Arbeit um das tägliche
Brot selbst mit Hand anzulegen. Im Wald begegnet er allerlei wunderbaren
Feen und Geisterwesen und hört auf einmal eine gar klägliche
Stimme:“Lass mich heraus! Lass mich heraus!“ Er entdeckt
eine Glasflasche, in der ein kleines eingesperrtes Wesen auf-und
niederhüpft und ihn anfleht, es zu befreien. Kaum aus der
Flasche befreit, entfaltet sich das kleine Wesen zum riesenhaften
Waldgeist Merkurius, der dem Schüler zum Dank doch gleich
den Hals umdrehen will. Doch „sachte, sachte!“ so schnell
lässt sich dieser nicht hinters Licht führen. Mit Mut
und List schafft es der Schüler, den Geist zu bezwingen. Als
Lohn erhält er ein Zaubertuch, das Wunden heilt und Eisen
in Silber verwandelt. Nun hat er das Geld, um sein Studium fortsetzen
zu können und mit Hilfe des Tuchs, das alle Wunden heilt,
wird er bald zum berühmtesten Arzt auf der ganzen Welt.
"In dieser Inszenierung bringe ich alle
die darstellerischen Mittel zur Geltung, die ich je auf die Bühne
stellen wollte: Von der Pantomime über Figurenspiel zum Schauspiel,
gepaart mit Masken, gewürzt mit Musik". (Carlos Gundermann) |